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09 | 09 | 2010
Wirtschaftsgeschichte Radeberg Drucken E-Mail
Radeberger Wirtschaftsgeschichte

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Radeberger Stadtgeschichte



Erstes Radeberger Stadtwappen von 1507

1507, 22. Dezember (Locat 14 275 „Confirm. privil.“ vol. I,
Blatt 285-286. Lauckner „Die Städtewappen im einst mark-meißnischen Gebiet“. – Martius, Seite 10. –
R. Limpach „Das Radeberger Wappen“ im „RKL“ 6/1962)
Die Stadt Radeberg erhält von Herzog Georg einen Wappenbrief ausgestellt.
Darin wird das bereits bestehende Stadtwappen vermehrt: „haben wier auß fürstlicher obrigkeitt mit wohlbedachtem muthe, guttem rathe und rechten wissen gemeltten burgermeister und rathe oberurter vnser stadt Radebergk ein wapen vnd kleinadt (Wappen und Kleinod), nemlich einen schiltt, mit einem gelben oder goltfarben felde, darinnen entspringende ein halb rodt radt, darauf tretende ein blauer lebe (Löwe) mit auffgethanem munde mit einem bloßen schwertt, oben durch den rucken ein biß in die nabe des rades durchstochen, in allermaßen dasselbige wapen und kleinadt in der mitte dieses kegenwertigen vnsers briffes mit farben eigentlich gemalet und außgestrichen ist, von neuem gnediglichen vorlien vnd gegeben ...“
Diese Wappenbriefe waren eine besondere Auszeichnung, und nach Lauckner besitzen nur 6 ehemals mark-meißnische Städte derartige Wappenbriefe: „Annaberg 1501, Radeberg 1507, Hartha 1512, Pirna 1549, Augustusburg 1564, Glashütte 1912.“
Quelle: Kleine Chronik einer alten Stadt – 15. Folge von R. Limpach Stadtgeschichte Radeberg

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